64 Nuancen des EINEN. 64keys - Die 64 Genschlüssel


Gott ist Druck!

(Richard Rudd - Die 64 Genschlüssel, Genschlüssel 61)


Diesen Druck, wie hier die Grafik einer Auswertung aus 64keys andeuten soll, habe ich mein Leben lang gespürt und früher glaubte ich natürlich, der Druck käme (nur) durch die Außenwelt. Doch das stimmt nicht, das durfte ich in den letzten Jahren immer mehr herausfinden.

Ich bin natürlich keine Ausnahme - sondern jede/r hat sich in ganz individueller Art und Weise mit diesem Druck auseinanderzusetzen.

Um mit diesem Druck umzugehen, versuchte ich einiges, zum Schluss dachte ich, ich hätte die Lösungen gefunden mit Hilfe von Aus- und Fortbildungen.  Doch ich erhielt dort zunehmend nur 'Gegendruck' und verstand die Welt nicht mehr. Ich war gefangen, einerseits in dem inneren Druck, etwas tun zu müssen und andererseits die Hinweise von kompetenten Menschen, die mir indirekt vermittelten: langsamer und weniger. Doch darum ging es nicht wirklich. Was mir fehlte war, wie geht das? besser gesagt: Wie geht das für mich? Wie bin ich gemeint? Wer bin ich? Fragen, die ich mir zuvor so nicht gestellt hatte. Und ich konnte erst viel später erkennen, wie relevant diese Fragen eigentlich für mein gesamtes Leben waren und sind.

 

Nachdem ich mich länger einerseits mit dem Loslassen beschäftigte und gewisse Konzepte und Strukturen lernte, bin ich irgendwann auf die Konzepte '64keys' und 'Die 64 Genschlüssel' gestoßen. Diese Konzepte halfen mir dabei, dass sich die vielen Puzzelteile, die ich bis dahin gelernt hatte, zu einem ganzheitlichen Bild entfalten konnte. Sie halfen mir vor allem, meiner Wahrnehmung mehr und mehr zu vertrauen. Die farbigen Felder zeigen hier nach dem Konzept 64keys das festgelegte Potenzial, wenn man so will, von höchster Stelle festgelegt. Aber auch mit den Herausforderungen, die von vor Geburt ab an angelegt sind. Und aus all meinen Erfahrungen, kann ich das nur bestätigen - und staunte eigentlich immer mehr, wie genau alles von höchster Stelle (was auch immer das ist) vorbereitet war. Die Frage ist eigentlich nur, wie man mit all dem Potenzial im höchsten und besten Sinne umgeht. Mehr zu 64keys, siehe >>>

 

'Die 64 Genschlüssel' - Die drei Wahrnehmungs-Frequenzen

Richard Rudd spricht vom hologenetischen Profil, wenn man sich mit Hilfe der 64 Genschlüssel eine Auswertung herunterlädt und erkennt, wie bestimmte Lebensmuster sozusagen von der Zeugung ab an für uns vorangelegt sind. Das Konzept 'Die 64 Genschlüssel' geht über '64keys' und dem 'Human Design System' hinaus. Man erhält über seine Bücher sehr viele Hinweise des Wandels der aktuellen Zeitqualität, die für mich sehr stimmig sind.

 

Das System erklärt zu jedem der 64 Aspekte drei Wahrnehmungs-Ebenen, die auch als Frequenzen zu verstehen sind: den Schatten, die Gaben und die sogenannten Siddhis. Wichtig ist dabei zu verstehen, dass alle Ebenen immer schon da sind. Das einzige, was diese ganzheitliche Sicht aber überdecken kann ist, wenn die Schattenmuster sehr stark im Vordergrund stehen und die Bewusstheit dafür fehlt. Um den Prozess zusammenzufassen, habe ich dies in der Grafik mit den drei Fragen verknüpft: 1. wer man glaubt zu sein, 2. Wie man wirklich gemeint ist und 3. Wer man wirklich ist.


Eine ganz praktische Anregung erhält man z.B. zur Überprüfung des eigenen Entwicklungsstandes, an welchem Punkt man möglicherweise noch feststeckt. Hier mit meinen Worten formuliert:


    1. Erinnerungen - Genschlüssel 33:
        Halte ich noch an alten Erinnerungen fest, die ich auch auf die Zukunft projiziere?

2. Ablenkungen - GK 56:
    Lenke ich mich ab, wenn z.B. unangenehme Gefühle und Empfindungen vorhanden sind?
3. Eitelkeit - GK 12:
    Halte ich mich für etwas Besonderes (Eitelkeit) im Vergleich zu anderen? 

 

Das Konzept 'Die 64 Genschlüssel' und 'Der Goldene Pfad' ist aus meiner Erfahrung keine leichte Kost und wenn traumatische Erfahrungen noch nicht verarbeitet wurden, empfehle ich unbedingt, dies vorher zu klären.

Siehe dazu auch Hinweise 'Starke Mitte' >>>.

Als Einstieg bietet sich aus meiner Erfahrung 64keys an, um dann zusätzlich die Genschlüssel für sich zu erforschen. Beides kann sich wunderbar ergänzen. Ohne dabei zu vergessen, dass es nicht darum geht, einem Konzept zu folgen, sondern die eigene Wahrnehmung zu kalibrieren, um der in uns wohnenden Wahrheit zu folgen. Und so können letztlich alle Konzepte aufgegeben werden, wenn die Suche beendet ist. Vielleicht ist es auch ein laufender und lebenslanger lebendiger Prozess?

 

Der größte Schatten

Ich kann es nicht anders sagen - ich wurde eher durch dieses Studium und die Erforschung geführt. Denn ehrlich gesagt, so ganz freiwillig wäre ich diesen Weg nicht gegangen. Mit Schatten wollte ich nichts zu tun haben, es hört sich höchst dramatisch an. Und bin heute sehr dankbar für die vielen, vielen Inspirationen, Informationen und Anregungen. Die Wahrheitssuche war immer wieder stärker, denn das Wegschauen ist der größte Schatten, weil sich die Unbewusstheit so verstärken kann.

 

Und ich war immer wieder erstaunt, wie genau ich über die Konzepte Informationen und ein neues Puzzelteil erhielt, die meiner Wahrnehmung nicht widersprach. So dass ich viele negative Erfahrungen aus einem ganz anderen Licht heraus betrachten kann und konnte - ganzheitlich. 

Ich habe die Bücher von Richard Rudd immer wieder beiseite gelegt, weil es mich manchmal überforderte. Und dann wieder hervorgeholt, weil ich feststellte, dass sich meine Wahrnehmung und mein Verständnis plötzlich dafür öffnete, was ich zuvor dort gelesen hatte. Und ich müsste lügen, wenn ich sage, schon alles erfasst zu haben. Es ist kein Werk, was man konsumiert. Und das wurde genau das, was ich zunehmend zu schätzen lernte.