In der Ergriffenheit über mich selbst,

bin ich so manchen Lebens-Konzepten

auf den Leim gegangen.

 

Entwicklung der Strategien des Gegenspielers

Wenn wir geboren werden, steht für unsere menschliche Entwicklung der physische Körper im Vordergrund. Wir sind vollkommen von anderen abhängig. Um physisch hier zu überleben, brauchen wir Geborgenheit, Nähe, Essen, Trinken ... Die nächsten sieben Jahre liegt die Aufmerksamkeit mehr auf die emotionale Entwicklung und die letzten sieben Jahre vom 14. - 21. Lebensjahr richtet sich die Aufmerksamkeit auf die mentale Entwicklung. Alle drei Ebenen bauen sich im Verständnis nacheinander aufeinander auf (siehe Grafik). Vertiefende Informationen zu diesem Themenfeld findet man im Genschlüssel 18, aus dem Buch 'Die 64 Genschlüssel'. Mehr zu den 64 Genschlüsseln >>>>

Aus den Erfahrungen, Bewertungen und den gewonnenen Erkenntnissen nimmt man dann meistens 'automatisch' dieses Selbst-Verständnis mit. Entweder passt man sich der Erfahrungswelt 'zu viel' an oder man rebelliert 'zu viel' dagegen. Beide Seiten sind gefangen in dem 'alten' Selbstverständnis. Doch wo ist das Maß? Ist diese Entwicklungsphase 'nicht so rund gelaufen' im Sinne von ganzheitlich, dann besteht die Tendenz, dass die 'alten' Erfahrungen mit den Rückschlüssen auf zukünftige Lebenssituationen (unbewusst) übertragen werden. So dass sich wiederholende destruktive Muster wie ein roter Faden durch das gesamte Leben ziehen können (unbewusst).

Das 'Denken über sich, andere und die Welt' als letzte Entwicklungsphase ist dann eine Vermischung aller Ebenen KÖRPER (physisch, emotional, mental) und die daraus gezogenen Rückschlüsse.  Und der entscheidende Hebel für eine Lösung ist, (wieder) auf der KÖRPER-Ebene (physischen-emotionalen-mentalen) unterscheiden zu können, damit die begrenzten Rückschlüsse und Fehl-Bewertungen wahrgenommen werden können. Einige Beispiele für die Auswirkungen von Vermischungen und Verwechslungen - siehe >>>

 

  • Um diese (alten) mental-emotionalen Muster wahrzunehmen und loszulassen, dazu bietet u.a. die Sedona-Methode ein sehr nützliches Werkzeug (mehr dazu >>>)
  • Und die einfachste Möglichkeit alle (unbewussten) Vermischungen auf der KÖRPER-Ebene aufzugeben, habe ich während meiner Reise ganz zum Schluss gefunden. Es geht um die Selbsthilfemethode zum 'Ehrlichen Mitteilen' von Gopal Norbert Klein.

Kompensations-Strategien 'Täter-Opfer-Retter'

Wer das eigentliche Opfer in sich nicht kennt,

ist gut beraten, sich des eigenen Gegenspielers bewusster zu werden.
Der sich im Strategiespiel 'Opfer-Täter-Retter' oft unbewusst verrennt.

 

Das Modell 'Täter-Opfer-Retter' ist ein sehr anschauliches Modell, um die Dynamik des festhaltenden Kreisens zu erklären, weil vermutlich die meisten Menschen damit schon Erfahrungen gemacht haben. Alle drei Rollen haben eine Gemeinsamkeit: jede Rolle ist eine Strategie des Gegenspielers (des begrenzten Selbst) in uns, um einen viel tieferen Konflikt und Schmerz irgendwie zu kompensieren und zu unterdrücken. Nämlich dem Gefühl zu entkommen, vom Großen und Ganzen getrennt zu sein. Diese Dynamik kann sich in ganz kleinen und subtilen Situationen zeigen oder auch in ganz großen Konflikten bis hin zu Kriegen.  

Auch scheinbar unlösbare Beziehungskonflikte sind meistens irgendwie in dieses Muster verstrickt. Jede angenommene Rolle kann eine Strategie des begrenzten Selbsts sein. Jede festgehaltene Rolle sorgt dafür, dass die Dynamik aufrechterhalten bleibt und dadurch keine Entwicklung geschehen kann.

Aber auch umgekehrt, wenn eine/r die Identifikation mit der Rolle erkennt und aufgeben kann, besteht die Chance einer Entwicklung für alle Beteiligten in dem gesamten System. Damit öffnet man die Tore für die Möglichkeit echter Innovationen, sowohl im Kleinen bei dem Einzelnen als auch im Kollektiv. Das gilt für die kleinen Alltagsthemen genauso wie für die großen Innovationen.

Deshalb halte ich es für eine sehr gute Idee, sich des Spiels bewusster zu werden, damit sich das (unbewusste?) destruktive Spiel langsam in Luft auflösen kann. Möglichkeiten hier bewusster zu werden - siehe Beratungsangebote >>>


Egal - ob bewusst oder unbewusst.

Jede/r ist Mitschöpfer/in des eigenen Erlebens.


Vertiefung des Wahrnehmungs-Bewusstseins

Grafik 2
Grafik 2

Die Grafik zeigt den Prozess, wie man sich mehr für Ganzheit öffnen kann und festhaltende Muster langsam aufgeben kann. Es ist in erster Linie ein innerer Klärungs-Prozess durch Wahrnehmungs-Vertiefung, statt 'zu kurz gedachten' Lebenskonzepten auf den Leim zu gehen.

Wenn man z.B. intuitiv weiß, dass man gerne in einem anderen Land wohnen möchte, dann ist es ein innerer Auslöser. Und erst danach geschieht die Umsetzung.

Die Frage ist - gibt man der inneren Stimme, dem Inneren Navigationssystem, der Intuition genügend Aufmerksamkeit und Raum und hört dem zu?

 

Es gibt durchaus Hürden und Herausforderungen bei diesen Wandelprozessen, die immer stattfanden und immer stattfinden werden, hier in der relativen Erfahrungswelt. Die Veränderung ist, dass jetzt möglicherweise das Licht der Bewusstheit darauf mehr gelenkt wird. Dieser Prozess verläuft wie ein Nuancenspiel des Ausbalancierens und Ausprobierens. Und so kann sich eine grundlegende Einstellungsveränderung zum Selbst- und damit einhergehend zum Welt-Verständnis in natürlicher Art und Weise entfalten.