Ich habe von klein an keine Aufwendungen und Mühen gescheut
und in Beziehungen aller Art, Unterstützung gesucht,

die mir regelmäßig den Boden unter den Füßen wegzogen.

Um zu lernen, wie man in sich mehr Gleichgewicht stabilisiert, 
ohne die Lebendigkeit zu verlieren.



Neuausrichtung - ganzheitlich.

Jahrgang 1957. Gebürtige Ostfriesin, mit 15 Hauptschulabschluss, Ausbildung und Berufstätigkeit und später über 2. Bildungsweg Studium an einer Fachhochschule, BWL. Danach bin ich aus beruflichen Gründen nach Hamburg umgezogen und später ins Rheinland - Nähe Bonn.

 

Persönlichkeitsentfaltung - Umgang mit Veränderung im Außen.

Mit um die 50 Jahre, war ich an körperlichen Grenzen angekommen und hielt es für eine gute Idee - mein Leben noch einmal grundlegend verändern zu wollen. Beruflich hatte ich häufig mit Veränderung im Außen zu tun und war dabei oft eingebunden mit Themen im Bereich der Persönlichkeitsentfaltung, war selber in unterschiedlichen Rollen, Organisationen und Orten. Zu allen möglichen Themen, wo es meist um den Umgang mit Veränderungen ging. Von Vorträge halten, über Projektmitarbeiterin und -Leitung oder Praxis in der Führungsrolle, Konzepterstellung, Workshopleitungen und Gruppen-Moderation aller Art.

 

Körperorientierte Konzepte - Beginn einer Einstellungsveränderung im Innern.

Ich war immer auf der Suche nach Verbesserungen und der Wunsch nach Veränderung war in gewissem Sinne ein Markenzeichen von mir. Aufgrund meiner Erfahrungen konnte ich feststellen, dass rein kognitive Konzepte zur Verhaltensveränderung nicht ausreichten und begann mich für körperorientierte Konzepte zu interessieren, nachdem ich privat im Kontakt mit einem Körpertherapeuten feststellen konnte, dass kleine Impulse auf der Körperebene - emotionale Blockaden lösten. Und habe  nach einer Ausbildung gesucht, wo das Körper-bewusstsein eine wichtige Rolle spielt, wurde fündig und habe hier größtenteils privat Ausbildungen gemacht zum körperorientierten Coaching und Beziehungsklärung.

Danach habe ich mich mehr mit ganzheitlichen Konzepten beschäftigt und Ausbildungen dazu gemacht oder in Selbststudium erforscht. 

 

Was mir sehr half und mich inspirierte, war die Einfachheit, die durch die Botschaften des Weisen schimmerten. Das sprach mich auch deshalb sehr an, weil hier keine 'moralischen Zeigefinger' zu spüren waren.

Hier bekam ich wichtige Hinweise, die mir auf meiner weiteren Suche  immer im Hinterkopf blieben. Eines davon war ein Grundgerüst der Zusammenhänge zur Unterscheidung zwischen Absoluten Selbst, Innerem und Äußeren Selbst. Mir war sofort klar, dass diese natürliche Ordnung wichtig war für meine Lösungssuche. Ich hatte damit eine Orientierung. Diese Unterscheidung dient nur zur Erklärung, um die natürliche Ordnung zuzulassen, die aus meiner Sicht und meinen Erfahrungen, durch so manche Konzepte der NewAge oder der Spiritualität verwässert oder missverstanden werden können. Und das Ausmaß missverstandener Konzepte begegnet mir überall im alltäglichen Themen.

Folgt man dieser natürlichen Ordnung ist der erste, wichtige Lernschritt, das Zulassen und Gleichgewicht zwischen dem Inneren und dem Äußeren Selbst. Und wiederum erhielt ich zufällig einen Hinweise, die mir weiterhalfen.

Lektion 4
Die Bedeutung ganzheitlicher Ordnungen verstehen lernen.
Der erste Schritt - wie man wirklich gemeint ist.

Konzepte zur Selbstreflexion

Die Konzepte dienten mir zur Selbstreflexion: z.B. die Sedona-Methode, das Enneagramm - vor allem die quantenpsychologische Sicht, das Human Design System, die 64keys und später vor allem die 64 Genschlüssel mit dem Goldenen Pfad. In einer ersten Auswertung wurde mir erklärt: "Sie sind ein schräger Vogel!" Und ich dachte nur, ausgerechnet ich, die das Leben immer eher von der ernsten Seite erlebte. Und doch war da immer Hintergrund immer eher etwas, was mir hier gespiegelt wurde.

Was ich bei 64keys und Die 64 Genschlüssel sehr schätze, dass ich hier einen Gesamtzusammenhang des Potenzials auf einen Blick erhielt. Denn wenn man sich nur auf ein Thema fokussiert - ohne den Gesamt-zusammenhang zu sehen, kann das Verständnis leicht in Schieflage geraten. Ich wurde eher zu den Konzepten geführt, erhielt einen Impuls, einen Tipp oder eine Inspiration. Und nutzte die Erklärungen, wie es nach meiner Wahrnehmung stimmte. Vieles war nicht wirklich neu, aber die Zusammenhänge wurden mir so klarer. Manches verstärkte und erweiterte sich und manches durfte ich loslassen. Ich war erstaunt, wie genau die Konzepte mir Hinweise geben konnten und mit meiner Wahrnehmung übereinstimmten. Ein Erkennen, dass das tiefere Wissen immer vorhanden ist. Dabei war das Potenzial des 'Denkens und Forschens' für mich immer eine Art Fluch und Segen zugleich. Einerseits war dies ein Potenzial, womit ich mich von klein an selber aus dem Schlammassel befreien konnte, andererseits konnte ich jetzt über diese Auswertungen herausfinden, was losgelassen werden wollte, um das gesamte Potenzial auszubalancieren und nicht zu verhindern. Es wurde für mich ein laufender Ausbalancierungsprozess - um mehr Gleichgewicht im Körper und Geist zuzulassen. Um so tiefer ich einstieg, um so mehr halfen mit die Erklärungen in den Büchern 'Der Goldene Pfad' mit 'Die 64 Genschlüssel'.

 

 Lektion 5

Es gibt hilfreiche Landkarten um ganzheitliche Wahrnehmung zu überprüfen,
statt sich im Wald der Konzepte zu verlaufen.

 

Es wäre vermessen zu sagen - ich hätte alle Konzepte von A bis Z durchgearbeitet. Sondern, sie dienten mir eher als Anknüpfungspunkt und Inspirationsquellen, was losgelassen werden wollte. Ich kann es nicht anders beschreiben, ich wurde durch das alles geführt. Es baute sich alles nach und nach wie ein Puzzle zusammen und es entstand ein Gesamtbild.

Lektion 6

 Auf meiner Reise habe ich kein Konzept gefunden,

das man nicht missverstehen kann.

Alles eine Frage der Wahrnehmungs-Vertiefung.

 

Natürliches Potenzial von Geburt ab angelegt.

Allein das Verständnis, dass das Potenzial und auch die Herausforderungen sozusagen von vor Geburt ab an angelegt sind, empfand ich irgendwie erleichternd und befreiend. D. h. jede/r hat hier sozusagen auf der individuellen Reise ein bestimmtes Gepäck, um sich weiterzuentwickeln. Damit bekam Selbst-Verantwortung eine andere Bedeutung und Qualität und die Verwechslung mit 'Schuld' konnte aufgegeben werden.

 

Körper und Geist im Gleichgewicht - Lebensaufgabe.

Ich bin aufgewachsen zwischen zwei sich ewig grollender Konfliktparteien und war oft in der Rolle 'dazwischen'. Ein hoch explosives Spannungsfeld als Kind, da ich abhängig von beiden war. Als Kind ist man in der Lage zu erkennen, wie sich beide Parteien destruktiv nähren, ist aber machtlos in dieser Situation - auch wenn manches probiert wurde, bis ich in der Situation aufgegeben hatte. Ich war gut darin, lange zu ignorieren, was das für mich bedeutete und bin in gewissem Sinne lange vor dieser Auseinandersetzung geflohen. Dabei war ich während meines gesamten Lebens immer auf der Suche nach der 'idealen' Lösung.

Zum Schluss erhielt ich eine weitere Lektion zum Thema 'Grenzen' im beruflichen Feld, als ich ein Projekt vollmundig angestoßen hatte, um die Sandwichposition der mittleren Führungsebene zu stärken. Ich wusste genau, was sie brauchten, immerhin hatte ich von klein an diese Rolle 'dazwischen' gelernt. Die oberen Entscheider/innen waren froh über eine Lösung und gefühlt stand ich mal wieder alleine da. Selbst wenn es wirklich so war, dass die andere Seite nur forderte.   Das Ergebnis war - dass die Maßnahme von 'oben' als schlecht bewertet wurde - und die betroffene Ebene 'dazwischen' die Maßnahme als 'genau das brauchen wir' bewerteten.

 Lektion 7
Grenzen verstehen -
als Möglichkeit inneren Wachstums.

 

Meine Sicht heute - ich war überfordert, nicht wegen der Inhalte, sondern wegen mangelnder Klarheit in mir.  Ein Jahr später hatte ich dann das Glück, eine Ruhestandsregelung im Zuge von Personalabbau zu beantragen, mit finanziellen Abstrichen. Ich brauchte Raum und Zeit für meinen inneren Klärungsprozess.

  

 

 

Heute - Nuancenspiel.

Alle meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es (nur) darum geht, sich auf einer tieferen Ebene kennenzulernen und das angelegte Potenzial nicht zu verhindern. Aufgrund dieser Erfahrungen bin ich davon überzeugt, wenn Menschen das natürliche Potenzial leben (können), werden sich viele aufgestaute Probleme in unserer Gesellschaft in Luft auflösen. Weil man sich auf der Beziehungsebene begegnet, aus ganzheitlichen Zusammenhängen heraus denkt, fühlt und wahrnimmt, statt an falschen Lebens-Konzepten festzuhalten. Es ist ein laufendes Nuancenspiel, auch für mich. Ich teile mit Menschen gern all meine Erfahrungen und Wissen, die sich auf einer ähnlichen Orientierungssuche befinden.

 

Besondere Aus- und Fortbildungen, Supervision, berufsbegleitend und privat

- Selbststudium  und -Erforschung - ganzheitliche Strukturen und Konzepte:
  Enneagramm, auch Sicht Quantenphysik, Die Sedona-Methode, 64keys, Die 64 Genschlüssel,
  Der Goldene Pfad u.a.

- Workshop 'Clown und Improvisation' bei Dr. Petra Klapps, Kolibri-Institut

- Ausbildungen zum körperorientierten Coach -  Klärung von Beziehungen (Drs. Boudewijn Vermeulen)

- Energetische Methoden - EFT -  'Emotional Freedom Techniques' (Dr. Susanne Marx)

- EFT und das Enneagramm (Dr. Susanne Marx)

- Progressive Muskelentspannung nach Dr. Jacobson

- Berufsbegleitend diverse Fortbildungen zum Thema Führung, Change, Teamentwicklung, Zusammenarbeit und
  Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

- LIFO-Lizenztrainerin bei LIFO® Products & Consulting GmbH & Co. KG (LPC)

 

 Über 36 Jahre in abhängiger Beschäftiung in unterschiedlichen Rollen und Positionen

  • Aufgaben und Funktionen im Handel, Dienstleistung, öffentlichen Verwaltung und Bereich Telekommunikation
    bei der Deutschen Telekom AG

     - Trainerin/Coach/Konzeptentwicklung -
       Schwerpunkte: Führungskräfteentwicklung, Team in der Zusammenarbeit, Change, Kommunikation,
       Gelassenheits- und Bewusstseinstraining, Gruppen-Moderation, Kontinuierlicher Verbesserungsprozess,
       Einführung und Umsetzung von Beurteilungs- und Mitarbeitergesprächen

     - Auswahlverfahren Assessmentcenter

     - Führungspositionen in der Personalentwicklung und im Vertrieb, Geschäftsleitungsmitglied    

     - Im Rahmen eines Handelskammerprojektes, Projektleiterin im Unternehmen -
       'Lehrer/innen in der Wirtschaft'.

       Vortrag am 11.09.2001 in der Handelskammer zum Thema: Umstieg von analoger zur digitalen Technik,
      
Auswirkungen und Bedeutung für die Ausbildungsberufe

     - Projektleiterin Großprojekt für ca. 2000 Mitarbeiter/innen -

 Zusammenarbeit und Umgang mit Veränderungen anhand der Coverdale - Methodik und Erfahrungslernen

     - Projektleiterin - PC-Frauen. Netzwerk von und für Frauen, lernende Organisation für mehr Effizienz am PC.

     - Gruppenmoderation zu Themen Change, Verbesserungsprozesse, Verbesserung Zusammenarbeit
     - Projekte bei Organisationsveränderungen begleitet    

     - EFQM-Assessorin, Übergreifendes Organisationsmodell für Unternehmen

     - Auditorin im Qualitäts- und Prozessmanagement nach ISO-Norm
     - Sachbearbeiterin/Schreibkraft/Verwaltungsangestellte

     - Abschluss Diplom-Kauffrau an einer FH über den zweiten Bildungsweg

     - Ausbildung Bürokauffrau