Wenn jede/r der Potenzial lebt,
so - wie man wirklich gemeint ist,
in Verbundenheit mit dem
Großen und Ganzen,
dann kann es nur noch Lösungen geben,
die bereichernd sind.
Wilma Dirks


Nach einem kleinen Studium erster Wohnortwechsel aus Ostfriesland nach Hamburg.Neue Umgebung, neue Menschen, neuer Arbeitsplatz - alles neu. Obwohl ich diesen Wechsel sehr anstrengend empfunden habe, gab es keinen Gedanken an 'zurück'. Vor allem beruflichen Veränderungen gingen laufend weiter. Ich bin ca. alle sieben Jahre in einem Großkonzern quasi neu angefangen, neue Inhalte, neue Umgebung und KollegInnen, neue Arbeitsprozesse. Die Aufgaben waren von Sachbearbeiterin, Spezialisten, Projektleiterin, Führungsrolle und Seminar- und Workshopleiterin.
Obwohl Veränderungen auch immer anstrengend waren, hielt ich immer wieder Ausschau danach. Ich war suchend - was mir damals nicht wirklich bewusst war. Häufiger erhielt ich ein Angebot - und das passte sehr. Mehr, als wenn ich selber große Anstrengungen unternommen hatte. So landete ich in den letzten Jahren im Bereich der Persönlichkeitsentfaltung. Schwerpunktthemen waren Zusammen- und Teamarbeit, Umgang mit Veränderungen, Prozessarbeit und Moderation, Führungskräfteentwicklung. Von Konzepterstellung bis Umsetzung als Workshop-Leiterin und Moderation. Im Grunde suchte ich immer nach echten Verbesserungen - egal in welchem Lebensbereich.
Veränderungswunsch
Mit über 50 Jahren wusste ich genau, dass ich mein Leben noch einmal grundlegend verändern musste und auch wollte. Beruflich und auch privat, da ich laufend körperliche und gesundheitliche Grenzen hatte. Ich hatte damals einen indianischen Spruch an der Wand hängen: 'Was trägt dich, wenn alles um dich herum zusammenbricht?' Habe dem aber nicht so viel Bedeutung beigemessen - erst viele Jahre später konnte ich begreifen, dass das ein Hinweis des Unbewussten für meine neue Lebensausrichtung war.
Das Neue begann, als ich feststellte, dass sich nach Impulsen bei einem Körpertherapeuten Emotionen lösten und mir wurde langsam klar, wie wichtig es ist, den Körper in Veränderungsprozesse mit einzubeziehen. Weil kognitive Konzepte für echte Veränderungen im Leben oftmals nicht ausreichten, so meine Erfahrungen auch im beruflichen. Ich suchte und fand dazu eine sehr gute Ausbildung, die die drei Ebenen 'Körper-Emotionen-Gedanken' im Veränderungsprozess mit einbezogen.
Die ersten Jahre verbesserte sich so manches sehr positiv in meinem Leben. Beruflich, gesundheitlich und privat. Und hatte irgendwann auch die Möglichkeit, ein Projekt zu konzeptionieren und als Gruppenbegleitung umzusetzen, wo das Körperbewusstsein mit einbezogen wurde. Obwohl manche skeptisch waren - verlief das Projekt sehr gut. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keinerlei Zweifel und war voller Freude über meinen neuen Weg.
Was trägt dich - wenn alles um dich herum zusammenbricht?
Bis ich an einem nächsten Wendepunkt stand. Ich glaubte lange, dass es mein größter Fehler war, dass ich eine weitere Ausbildung machte. Ich wusste nicht, dass ich erst am Anfang einer Veränderung stand, die ich mir nie hätte vorstellen können. In der Ausbildung wurde ich getriggert, ich wurde provoziert - und stand eher wie ein begossener Pudel da, gefühlt in einem emotionalen Chaos. Innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde, wurde mir gefühlt der Boden unter den Füßen weggezogen. Und mein Lebenstraum mit einem Wimpernschlag futsch. Ich erhielt die Lektion meines Lebens.
Auf meiner Suche nach Antworten befand ich mich in einem Meer an Widersprüchen und Doppelbotschaften, zwischen unterschiedlichen Sichtweisen, in Aus- und Fortbildungen in dem Bereich Persönlichkeitsentfaltung, NewAge und spirituellen Lehren. Und dabei gefiel mir eine Botschaft von Nisargadatta Maharaj, den ich sehr schätze. Sinngemäß lautet die Botschaft:
'Bevor du Gott kennenlernen willst,
musst du dich erst kennen.
Ich hatte von klein an das Verständnis: "Wenn es etwas Größeres gibt, dann kann es nur so sein - dass wir ein verlängerter Arm davon sind". Da ich immer eher kritisch gegenüber allen möglichen nebulösen Lehren war - wollte ich es wissen, nein - ich musste es wissen, nachdem ich eine Phase des Aufgebens loslassen konnte. Und erhielt regelmäßig Antworten, Inspirationen und Aha's, die mir nicht nur gefielen.


Gott ist Druck
(Richard Rudd, Genschlüssel 61 -
Die 64 Genschlüssel)
Mit 15 Jahren Beginn einer Ausbildung und mein Ziel war, möglichst schnell in die Eigenständigkeit und nie wieder Schule. Nach 9 Berufsjahren noch einmal über den zweiten Bildungsweg Schulen nachgeholt ;-)).


Zur Überprüfung meiner Wahrnehmung halfen halfen mir auch Auswertungen wie 64keys oder 'Die 64 Genschlüssel' mit 'Der Goldende Pfad'. Die 64 Genschlüssel sind keine leichte Kost. Hier wurde mir das Potenzial 'Lernen aus Erfahrungen und Fehlern' bescheinigt und als Lebenswerk Humor. Den ich auch brauchte, damit all die Windungen und Missverständnisse in meinem Körper-Geist-System verarbeitet werden konnten.
Denn ich war immerhin im Lernfeld der Psychologisierungen und Spiritualisierungen (missverstandene Lehren) gelandet, um Wahrheiten herauszufinden. Dabei ist das spirituelle Ego nicht zu unterschätzen. Ohne den mentalen Druck, hätte ich mich kaum mit solch' komplexen Systemen beschäftigt. Ich geriet immer wieder an Grenzen - gleichzeitig faszinierte mich die Genauigkeit all der Informationen, die mir viele meiner Erfahrungen von klein ab an erklärten. Ich kann nur daraus schließen, dass die Herausforderungen von vor Geburt ab an angelegt sind. Mein Selbst- und Weltverständnis entfaltete sich wie ein Puzzle und verschob sich in Richtung ganzheitlich.
Was ich sehr schätze, war und ist, dass man eine Auswertung zum gesamten Potenzial im Überblick erhält und die möglichen Herausforderungen/Schattenmuster konkret benannt werden, was in Coachings oder Beratungsgesprächen oft wage verpackt wird. All meine Erfahrungen wurden jetzt mit ergänzendem Wissen und Weisheiten gefüttert, um das Dreh-Buch meines Lebens zu entschlüsseln.
Verantwortung für alles zu übernehmen, wie man mit den Dingen des Lebens umgeht. Es bedeutet aus meiner Sicht, das vorgesehene Schicksal und Potenzial nicht nur anzunehmen - sondern es zu ehren und zu würdigen. Und es bedeutet, alle abwehrenden, unterdrückten und festhaltenden Muster und Konditionierungen wahrzunehmen, um sie aufzugeben. Mental-emotional-physisch. Und dafür braucht es die Wahrnehmungs-Sensibilisierung und Vertiefung im Körper-Geist-System. Und - das Wissen darüber!
So schreibt der Autor der 64 Genschlüssel im Genschlüssel 61: ‚Gott ist Druck‘. Druck, den ich mein Leben lang gespürt hatte und ich nehme jetzt oft die Freude wahr, wie es sich anfühlt, damit in Resonanz zu sein. Ich wusste von klein an: 'Wenn es etws Größeres gibt, dann kann es nur so sein, dass wir ein verlängerter Arm davon sind'. Dieses Verständnis kann sich aus meiner Erfahrung immer mehr im Körper-Geist-System ausbreiten - wenn es mit Wahrheit durchtränkt ist. Selbstverantwortung ist dabei sowohl der Sprung ins Ungewisse – als ins UrVertrauen.
Neuausrichtung - Der Große Wandel
Ich wurde auf 'Den Großen Wandel' der aktuellen Zeitqulität vorbereitet und das Leben hat mich durch Erfahrungen geführt, um daraus zu lernen. Anfangs keine Ahnung, was das alles für mich bedeutete, stand ich eher wie ein begossener Pudel da - und doch war da etwas, womit ich mich auch nach einer Phase des Aufgebens immer wieder aufraffen konnte, weiterzugehen, bis es leichter wurde. Heute bin ich sehr dankbar, obwohl mir klar ist - diese aktuelle Phase birgt ihre Herausforderungen. Ich verstehe mich genauso wie andere als 'verlängerten' Arm des Großen und Ganzen oder Ganzheit oder Gott. Ich gebe das Potenzial und das Wissen gerne an Suchende und Potenzialempfänger weiter, die dafür bereit sind:
um den Großen Wandel hier auf der Erde zu unterstützen
um festhaltende und begrenzende Lebensverhinderungsmuster zu identifizieren
ich diene als Informationsquelle für ganzheitliche Zusammenhänge
und begleite bei der Selbsterforschung, auch mit ganzheitlichen Strukturen zur
Potenzialanalyse (LIFO, 64keys, 64 Genschlüssel)
Was mir im Miteinander wichtig ist/Werte
Wohlwollender Austausch, voneinander und miteinander lernen, freundschaftliches Umgehen und gemeinsames Zusammenwirken. Grenzen wahren. Akzeptanz der Individualität/Freiheit bei aller Verbundenheit. Selbst-Verantwortung und gegenseite ehrliche Unterstützung. – Vertrauensvoller Umgang – ohne Überloyalität. Freude und Genuss – Alltagstauglichkeit. Alles was mein Lebenswerk stärkt - Humor :-) und Freude.
