Wenn jede/r der Potenzial lebt,
so - wie man wirklich gemeint ist,
in Verbundenheit mit dem
Großen und Ganzen,
dann kann es nur noch Lösungen geben,
die bereichernd sind.
Wilma Dirks


Beginn eines ganzheitlichen Selbst- und Weltverständnisses
Ich hatte vor vielen Jahren ein großes Projekt in einem Großkonzern angestoßen, um Führungskräfte der mittleren Ebene darin zu unterstützen, dass sie sich in ihrer 'Sandwichposition' nicht verlieren. Das Dumme dabei war, dass ich mich dabei plötzlich selber in einer 'Sandwichposition' wiederfand. Zwischen allen Stühlen, um das Projekt umzusetzen. Und lernte dann etwas - was mein Leben grundlegend verändern sollte. Ich holte mir Hilfe bei spirituellen Beratern. Doch statt einer Erleichterung und Lösung erhielt ich weitere Probleme.
Dazu muss ich sagen, ich war schon immer kritisch gegenüber abgehobenen, nebulösen Konzepten. Heute mehr aus der Perspektive der Überprüfung, ob es meiner Wahrheit entspricht. Damals hatte ich keine Ahnung, worum es bei spirituellen u.ä. Konzepten und Lehren wirklich ging. Obwohl ich später erkennen konnte, dass so manches so selbstverständlich für mich war, ohne es in eine Schublade einzuordnen. Ich wollte es wissen, was dahintersteckte und begann mich genauer damit auseinanderzusetzen. Diese Auseinandersetzung sollte meine Sicht auf mich, andere und die Welt von Grund auf neu ausrichten.
Aus diesen Erfahrungen kann ich nur sagen: Ich habe kein Konzept gefunden, was man nicht missverstehen kann. Es ist alles eine Frage der Wahrnehmungs-Vertiefung im Körper. Spirituelle Konzepte und Konzepte der Persönlichkeitsentfaltung u.ä. können sehr nützliche Werkzeuge zur Bewusstseins-Erweiterung sein. Doch sie können ebenso auch in Sackgassen führen. Betrachtet man es etwas humorvoll, dann sind die Sackgassen und Fehler einfach dazu da - aus diesen Erfahrungen zu lernen. Ich habe einige Übung darin ;-)
Wenn ich von Spiritualität spreche, meine ich keine spezielle Lehre, sondern es geht hier um Ganzheit, um ganzheitliche Zusammenhänge, die für das alltägliche Leben eine Rolle spielen. Es geht um die Verkörperung höheren Wissens, um es zum Ausdruck zu bringen. Und alles andere, was nicht zu einem gehört - loszulassen. So kann angelegtes Potenzial, was möglicherweise bisher verhindert wurde, gelebt werden. Denn aus all meinen Erfahrungen und Erkenntnissen befinden wir uns aktuell in einer Übergangsphase, wo sich ganzheitliches Verständnis in allen Lebensbereichen widerspiegelt und durchsetzen will.
Ich habe erst viel, viel später in der Auswertung mit 64keys und 'Die 64 Genschlüssel' herausgefunden, dass dieser gefühlte Druck im Grunde von vor Geburt an vorangelegt war. Vorher glaubte ich oft, dass nur andere diesen Druck auf mich ausüben.
Nach einem kleinen Studium der erste Wohnortwechsel aus Ostfriesland nach Hamburg. Neue Umgebung, neue Menschen, neuer Arbeitsplatz - alles neu. Obwohl ich diesen Wechsel sehr anstrengend empfunden habe, gab es keinen Gedanken an 'zurück'. Vor allem beruflichen Veränderungen gingen laufend weiter. Ich bin ca. alle sieben Jahre in einem Großkonzern quasi neu angefangen, neue Inhalte, neue Umgebung und KollegInnen, neue Arbeitsprozesse. Die Aufgaben waren von Sachbearbeiterin, Spezialisten, Projektleiterin, Führungsrolle und Seminar- und Workshopleiterin.
Obwohl Veränderungen auch immer anstrengend waren, hielt ich immer wieder Ausschau danach. Ich war suchend - was mir damals nicht wirklich bewusst war. Häufiger erhielt ich ein Angebot - und das passte sehr. Mehr, als wenn ich selber große Anstrengungen unternommen hatte. So landete ich in den letzten Jahren im Bereich der Persönlichkeitsentfaltung. Schwerpunktthemen waren Zusammen- und Teamarbeit, Umgang mit Veränderungen, Prozessarbeit und Moderation, Führungskräfteentwicklung. Von Konzepterstellung bis Umsetzung als Workshop-Leiterin und Moderation u.a. auch nach der LIFO®-Methode. Im Grunde suchte ich immer nach echten Verbesserungen - egal in welchem Lebensbereich.
Veränderungswunsch
Mit über 50 Jahren wusste ich genau, dass ich mein Leben noch einmal grundlegend verändern musste und auch wollte. Beruflich und auch privat, da ich laufend körperliche und gesundheitliche Grenzen hatte. Ich hatte damals einen indianischen Spruch an der Wand hängen: 'Was trägt dich, wenn alles um dich herum zusammenbricht?' Habe dem aber nicht so viel Bedeutung beigemessen - erst viele Jahre später konnte ich begreifen, dass das ein Hinweis des Unbewussten für meine neue Lebensausrichtung war.
Das Neue begann, als ich feststellte, dass sich nach Impulsen bei einem Körpertherapeuten Emotionen lösten und mir wurde langsam klar, wie wichtig es ist, den Körper in Veränderungsprozesse mit einzubeziehen. Weil kognitive Konzepte für echte Veränderungen im Leben oftmals nicht ausreichten, so meine Erfahrungen auch im beruflichen. Ich suchte und fand dazu eine sehr gute Ausbildung, die die drei Ebenen 'Körper-Emotionen-Gedanken' im Veränderungsprozess mit einbezogen.
Die ersten Jahre verbesserte sich so manches sehr positiv in meinem Leben. Beruflich, gesundheitlich und privat. Und ich hatte eine Neuausrichtung - ich wusste genau, dass wollte ich in die Umsetzung bringen.
Was trägt dich - wenn alles um dich herum zusammenbricht?
Bis ich an einem nächsten Wendepunkt stand. Ich wusste nicht, dass ich erst am Anfang einer Veränderung stand, die ich mir nie hätte vorstellen können. In der Ausbildung wurde ich getriggert. Innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde, wurde mir gefühlt der Boden unter den Füßen weggezogen und emotional völlig überfordert. Und mein Lebenstraum war gefühlt mit einem Wimpernschlag futsch.
Auf der Suche nach Antworten im Bereich der Persönlichkeitsentfaltung, NewAge und Spiritualität machte ich laufend die Erfahrung von Widersprüchen und Doppelbotschaften. Bis dahin war mir überhaupt nicht klar, wie fein meine Wahrnehmung wirklich war und dass es genau darum ging.
Ich hatte von klein an das Verständnis: "Wenn es etwas Größeres gibt, dann kann es nur so sein - dass wir ein verlängerter Arm davon sind".


Ein paar Details
Mit 15 Jahren Beginn einer Ausbildung und mein Ziel war, möglichst schnell in die Eigenständigkeit und nie wieder Schule. Nach 9 Berufsjahren noch einmal über den zweiten Bildungsweg Schulen nachgeholt ;-)).


Zur Überprüfung meiner Wahrnehmung halfen halfen mir später auch Auswertungen wie 64keys oder 'Die 64 Genschlüssel' mit 'Der Goldende Pfad'. Die 64 Genschlüssel sind keine leichte Kost. Hier wurde mir das Potenzial 'Lernen aus Erfahrungen und Fehlern' bescheinigt und als Lebenswerk Humor. Den ich auch brauchte, damit all die Windungen und Missverständnisse in meinem Körper-Geist-System verarbeitet werden konnten.
Denn ich war immerhin im Lernfeld der Psychologisierungen und Spiritualisierungen (missverstandene Lehren) gelandet, um Wahrheiten herauszufinden. Dabei ist das spirituelle Ego nicht zu unterschätzen. Ohne den mentalen Druck, hätte ich mich kaum mit solch' komplexen Systemen beschäftigt. Ich geriet immer wieder an Grenzen - gleichzeitig faszinierte mich die Genauigkeit all der Informationen, die mir viele meiner Erfahrungen von klein ab an erklärten. Ich kann nur daraus schließen, dass die Herausforderungen von vor Geburt ab an angelegt sind. Mein Selbst- und Weltverständnis entfaltete sich wie ein Puzzle und verschob sich in Richtung ganzheitlich.
Was ich sehr schätze, war und ist, dass man eine Auswertung zum gesamten Potenzial im Überblick erhält. Und die möglichen Herausforderungen/Schattenmuster konkret benannt werden, was in Coachings oder Beratungsgesprächen oft nur wage verpackt wird. All meine Erfahrungen wurden jetzt mit ergänzendem Wissen und Weisheiten gefüttert, um das Dreh-Buch meines Lebens zu entschlüsseln.
Verantwortung für alles zu übernehmen, wie man mit den Dingen des Lebens umgeht. Es bedeutet aus meiner Sicht, das vorgesehene Schicksal und Potenzial nicht nur anzunehmen - sondern es zu ehren und zu würdigen. Und es bedeutet, alle abwehrenden, unterdrückten und festhaltenden Muster und Konditionierungen wahrzunehmen, um sie aufzugeben. Mental-emotional-physisch. Und dafür braucht es die Wahrnehmungs-Sensibilisierung und Vertiefung im Körper-Geist-System. Und - das Wissen darüber! Selbstverantwortung ist dabei sowohl der Sprung ins Ungewisse – als ins UrVertrauen.
Neuausrichtung - Der Große Wandel
Ich wurde auf 'Den Großen Wandel' der aktuellen Zeitqulität vorbereitet und das Leben hat mich durch Erfahrungen geführt, um daraus zu lernen. Heute bin ich dankbar, obwohl mir klar ist - diese aktuelle Phase birgt ihre Herausforderungen. Ich verstehe mich genauso wie andere als 'verlängerten' Arm des Großen und Ganzen oder Ganzheit. Es ist ein innerer Lernprozess im Kontakt mit sich auf einer tieferen Ebene. Ich verstehe mich heute als Inspirationsquelle für Suchende:
um den Großen Wandel hier auf der Erde zu unterstützen
um festhaltende und begrenzende Lebensverhinderungsmuster zu identifizieren
ich diene als Informationsquelle für ganzheitliche Zusammenhänge
und Mustererkennung, auch mit ganzheitlichen Strukturen der
Potenzialanalyse (LIFO, Enneagramm, 64keys, 64 Genschlüssel)
Was mir im Miteinander wichtig ist/Werte
Wohlwollender Austausch, voneinander und miteinander lernen, freundschaftliches Umgehen und gemeinsames Zusammenwirken. Grenzen wahren. Akzeptanz der Individualität/Freiheit bei aller Verbundenheit. Selbst-Verantwortung und gegenseite ehrliche Unterstützung. – Vertrauensvoller Umgang – ohne Überloyalität. Freude und Genuss – Alltagstauglichkeit. Alles was mein Lebenswerk stärkt - Humor :-) und Freude.
