Meine Vision
Wenn jede/r das Potenzial lebt,
so wie man wirklich gemeint ist,
dann kann es nur noch Lösungen geben,
die bereichernd sind.
Wilma Dirks


Meine Rolle 'dazwischen'
Ich hatte vor vielen Jahren ein großes Projekt in einem Konzern angestoßen, um Führungskräfte der mittleren Ebene darin zu unterstützen, um sich nicht in ihrer 'Sandwichposition' zu verlieren. Ich wusste genau was sie brauchten. Das Dumme dabei war, dass ich mich dabei plötzlich selber in einer 'Sandwichposition' wiederfand. Zwischen allen Stühlen unterschiedlicher Hierarchieebenen über mir, um das Projekt umzusetzen. Ich holte mir Hilfe bei Beratern. Doch statt einer Erleichterung und Lösung erhielt obendrein die nächste Erfahrung 'dazwischen'. Zwischen zwei unterschiedlichen Lehren und Botschaften, die sich direkt widersprachen. Das war der Moment, wo ich ich etwas lernte - was mein Leben grundlegend verändern sollte. Alles in allem - ich wurde auf mich zurückgeworfen.
Szenenwechsel
Angst vor 'zu viel' Aufmerksamkeit
Ich bin aufgewachsen in einem sehr konfliktreichen Umfeld mit all den Problemen, die damit in Verbindung stehen und meine Rolle war 'dazwischen'. Zwischen zwei ewig grollender Konfliktparteien. Ich wurde sozusagen von klein an darin geschult zu erkennen, wenn Konflikte sich wieder anbahnten und hatte meine Art, damit umzugehen. Und ich wusste sehr früh, dass ich möglichst schnell auf eigenen Füßen stehen musste, nicht aus Groll, ich hatte für beide Seiten irgendwie auch Verständnis. Ich wollte es anders machen.
Bin mit 15 Jahren ins Berufsleben eingestiegen, um dann Geld zu verdienen und eine eigene Wohnung. Rückblickend bin ich immer noch erstaunt, wie gradlinig ich das alles umgesetzt habe. Was ich damals nicht wusste war, dass mich die alten Erfahrungen später einholen sollten, weil sie nicht verarbeitet waren, was sie bei mir hinterließen. Diese Rolle 'dazwischen' zog sich wie ein roter Faden durch mein Leben, sowohl beruflich als auch privat.
Damals war mir in keinster Weise bewusst, dass dahinter wiederholende Muster steckten, die gelöst werden wollten. Dabei ging es auch um meine Angst vor 'zu viel' Aufmerksamkeit in der Rolle 'dazwischen'. Interessanterweise wurde ich beruflich häufiger angefragt als Moderatorin, um Teams in Konfliktsituationen zu begleiten, um bessere Lösungen in der Zusammenarbeit herausfinden. Es hat mich manchmal selbst verwundert, wieso es klappte.
Früher wäre ich niemals auf die Idee gekommen, dass dies alles Übungsfelder für mich waren, um die Herausforderungen zu meistern, die für mein Körper-Geist-System angelegt waren. Spirituelle sprechen dann vom Seelenplan, ich nenne es hier einfach und neutral, die Essenz unseres Wesens.
Ich wollte es lange nicht wahrhaben und habe vorher eher einen Bogen um nebulöse und spirituelle Konzepte gemacht. Aber ich wollte, nein ich musste es wissen und habe mich mit unterschiedlichen spirituellen Ansätzen und Konzepten beschäftigt und erhielt dann Beweise, die ich nicht mehr beiseite schieben konnte. Der Schlüssel war und ist Bewusstheit falscher Identifikationen, um sie aufzugeben.
Bevor du Gott kennenlernen willst,
lerne zuerst dich kennen!
(Nisargadatta Maharaj, indischer Weisheitsguru)
Das Verführerische an spirituellen oder auch verpackten Lehren der Persönlichkeitsentwicklung ist, dass sie als Kompensationsversuche genutzt werden können. Ich wollte mit der Vergangenheit nichts mehr zu tun haben - nur nach vorne schauen.
Ich fand heraus, dass sich hinter allen Herausforderungen, die sich durch mein Leben zogen, bestimmte wiederholende Muster verbargen. Mit Hilfe bestimmter Analysetools - u.a. mit 'Die 64 Genschlüssel' und 'Der Goldene Pfad' von Richard Rudd. Es sind Landkarten zum angelegten energetisch-genetischen Potenzial (siehe dazu > Die 64 Genschlüssel). Ich hatte so die Möglichkeit einer Überprüfung meiner Wahrnehmung. Eine Auswertung erhält man auf Basis des genauen Geburtsdatums, mit Uhrzeit und Ort. Es sind Landkarten! Nicht mehr und nicht weniger. Doch das eigene Land zu bereisen, ist die eigentliche Übung.
Die aktuellen Konzepte sind sozusagen Interpretationen und Weiterentwicklungen. Entscheidend bei den 64 Aspekten ist, dass es im Kern um eine völlig andere Art des Denkens geht, als es in unserer Kultur üblich ist. Besser gesagt, es geht um eine andere Art des wahrnehmenden Denkens - über sich und die Welt. Es geht bei dieser Art des Denkens um das Zusammenspiel von Gegensätzen und Polaritäten, von dem Lebensfluss des permanenten Wandels, in, um und durch uns hindurch.
Es geht um Energie, um die Energie von Yin und Yang. Zwei Seiten, die für jeden Menschen relevant sind, wie das natürliche Zusammenspiel von Ein- und Ausatmen oder wie das Zusammenspiel von Körper und Geist. Will man eine Seite nicht wahrhaben, gibt es früher oder später echte Probleme im Leben.
Es sind zwei Seiten, die sich gegenseitig bedingen. Es bedeutet, dass Wandel ein permanenter Prozess ist, d.h. 'zu starres' Festhalten an alten Denkmustern und Gewohnheiten ruft automatisch die Gegenseite hervor. Denn das Leben und der Lebensfluss strebt immer nach Gleichgewicht. Doch nicht im Sinne der einen starren Lösung. Es ist die Sicherheit, dass es sie so nicht gibt und dass das laufende Ungleichgewicht immer ein weiterer Anstoß für Wandel ist. So dass das Mitfließen mit dem Leben die beste Voraussetzung ist - um damit umzugehen.
Es ist nicht möglich -
sich nicht zu verwirklichen!
Szenenwechsel
Was trägt dich, wenn alles um dich herum zusammenbricht?
Ich habe natürlich genau wie wohl jeder Mensch häufiger Veränderungen, Wandel durchlebt und aus Erfahrungen und Fehlern gelernt. Aber mir war nicht wirklich bewusst, wie Wandel und Veränderungen im Körper-Geist-System und dem Großen und Ganzen eingewoben ist. Und jetzt begann ich langsam zu verstehen, wieso die intuitiven Handlungsimpulse so stark und unumstößlich waren, obwohl rein rational vieles gegen bestimmte Veränderungen sprach.
Ich hatte vor fast 20 Jahren den Spruch an meiner Pinnwand hängen: "Was trägt dich, wenn alles um dich herum zusammenbricht?" Das war bereits der Hinweis auf ein komplettes Umdenken über das Leben, über mich, Gott und die Welt.
Und es ist wohl kein Zufall gewesen, dass ich beruflich irgendwann in dem Bereich der Persönlichkeitsentfaltung landete - mit den Aufgabenfeldern, Umgang mit Veränderung, Führung, Teamarbeit und Konfliktmoderation usw. Ebenso war es kein Zufall, dass ich mich in den letzten Jahren immer intensiver mit Mustern auseinandersetzte, die das Leben blockierten.
Ich konnte anhand der Auswertungen erkennen, dass viele Lebensstationen Lektionen waren, um festhaltende Muster immer tiefer zu durchdringen. Und daraus konnte ich auch lernen, dass es nicht nur um persönliche Muster und Erfahrungen ging, sondern dass es auch darum gehen kann, dass man als Pixelchen im Universum einen Anteil des kollektiven Gepäcks lösen kann.


Szenenwechsel -
Perspektivenwechsel
'Die 64 Genschlüssel' sind eine Weiterentwicklung des Human Design Systems. Es gibt mittlerweile unter-schiedliche Interpretationen, wie hier die 64keys-Auswertung. Allen gemeinsam sind die 64 Aspekte, die abgeleitet wurden aus einer uralten Weisheitslehre, das 'IGing - Buch der Wandlungen'.


Szenenwechsel
Bestimmung - Berufung
Es faszinierte mich, wie genau ich Hinweise zu möglichen Mustern und der damit verbundenen Gaben erhielt, die mir die Auswertungen der Konzepte 'Die 64 Genschlüssel' mit 'Der Goldende Pfad' schenkten.
Die 64 Genschlüssel sind keine leichte Kost. Hier wurde mir das Potenzial 'Lernen aus Erfahrungen und Fehlern' bescheinigt und als Lebenswerk Humor. Den ich auch brauchte, damit all die Windungen und Missverständnisse in meinem Körper-Geist-System verarbeitet werden konnten. Denn ich war immerhin im Lernfeld der Psychologisierungen und Spiritualisierungen (missverstandene Lehren) gelandet, um Wahrheiten herauszufinden. Und das spirituelle Ego ist dabei nicht zu unterschätzen.
Der angelegte mentale Druck und die Spezialisierung lt. Auswertung 64keys 'Forschen/Denken und Entdeckungen' trieben mich immer irgendwie an. Ich geriet auch immer wieder an Grenzen - gleichzeitig faszinierte mich die Genauigkeit all der Informationen, die mir viele meiner Erfahrungen erklärten. Ich kann nur daraus schließen, dass die Herausforderungen von vor Geburt ab an angelegt sind. Mein 'neues' Selbst- und Weltverständnis entfaltete sich wie ein Puzzle und verschob sich in Richtung ganzheitlich. Indem ich abgelehnte Anteile in mein Körper-Geist-System integrieren lernte. Da die feineren Bewusstseinsebenen, die Essenz unseres Wesens nur die Wahrheit integrieren kann, darf jede noch so kleine Selbst-Lüge aufgegeben werden.
Verantwortung für alles zu übernehmen, wie man mit den Dingen des Lebens umgeht. Aus dieser ganzheitlichen Perspektive heraus wurde es leichter, das vorgesehene Schicksal und Potenzial anzunehmen - und es wertzuschätzen und zu würdigen. Das Lernfeld dabei war, alle abwehrenden, unterdrückten und festhaltenden Muster und Konditionierungen wahrzunehmen, um sie aufzugeben. Mental-emotional-physisch. Mit Hilfe von Wahrnehmungs-Vertiefung im Körper. Selbstverantwortung ist dabei sowohl der Sprung ins Ungewisse – als ins UrVertrauen.
Szenenwechsel
Neuausrichtung - Der Große Wandel
Heute sage ich, ich wurde auf 'Den Großen Wandel' der aktuellen Zeitqulität vorbereitet und das wird vielen so gegangen sein. Heute bin ich dankbar, obwohl mir klar ist - diese aktuelle Phase hier auf der Erde birgt ihre Herausforderungen. Es zu ignorieren halte ich für die schlechteste Lösung. Ich verstehe mich genauso wie andere als 'verlängerten' Arm des Großen und Ganzen oder Ganzheit. Es ist ein innerer Lernprozess im Kontakt mit sich auf einer tieferen Ebene. Ich verstehe mich heute als Inspirationsquelle für Suchende:
um den Großen Wandel hier auf der Erde zu unterstützen
um festhaltende und begrenzende Lebensverhinderungsmuster zu identifizieren
ich diene als Informationsquelle für ganzheitliche Zusammenhänge
und Mustererkennung, auch mit ganzheitlichen Strukturen der
Potenzialanalyse (LIFO, Enneagramm, 64keys, 64 Genschlüssel)
Was mir im Miteinander wichtig ist/Werte
Wohlwollender Austausch, voneinander und miteinander lernen, freundschaftliches Umgehen und gemeinsames Zusammenwirken. Grenzen wahren. Akzeptanz der Individualität/Freiheit bei aller Verbundenheit. Selbst-Verantwortung und gegenseite ehrliche Unterstützung. – Vertrauensvoller Umgang – ohne Überloyalität. Freude und Genuss – Alltagstauglichkeit. Alles was potenzialstärkend ist, wie Humor :-) und Freude.
