Wandel und Wachstum
Bevor du Gott kennenlernen willst -
lerne zuerst dich kennen!
(Nisargadatta Maharaj, indischer Weisheitsguru)
Wandel - Wachstum - Balance innen und außen
Wandel und Veränderung hat es schon immer gegeben. So sind die dunkleren, eher stilleren Jahreszeiten in der Natur gewissermaßen eine Vorbereitung des inneren Wachstums. Und zeigt sich dann in den helleren Jahreszeiten durch äußeres Wachstum und Blütezeit. In der Natur, bei den Pflanzen, Tieren und den Menschen. Übertragen auf uns Menschen kann diese natürliche Balance dadurch gestört werden, wenn man sich 'zu wenig' oder 'zu viel' vorbereitet und Ruhe gönnt (innen) und 'zu schnell' oder 'gar nicht' in die Umsetzung geht (außen).
Der Große Wandel der aktuellen Zeitqualität ist etwas ganz Besonderes, da sich eine natürliche höhere Ordnung mehr durchsetzen will, sowohl im Kollektiv als auch bei jede/m Einzelnen. Es geht um die Ausweitung des Bewusstseins für mehr Balance auf allen Ebenen, wenn man dem nicht im Wege steht.


Diese Theorie der Change-Kurve findet man sowohl in Manager-Seminaren bis hin zur Erforschung von Sterbeprozessen von Elisabeth Kübler-Ross. Ich kann diesen Verlauf aufgrund meiner Erfahrungen und Selbst-Erforschung nur bestätigen. Die Theorie gibt Erklärungen und Hilfestellung zum Perspektivenwechsel an den bestimmten Halte-Punkten. Ein Perspektivenwechsel entscheidet darüber, ob man vorhandenes Potenzial für bessere Lösungen verhindert oder weitergeht.
Szenenwechsel
Wandel - Unbewusstheit - Urvertrauen - Bewusstheit
Jede Art von Wandel und Veränderung ist meistens mit Stress für das gesamte Körper-Geist-Systems verbunden. Positiver oder negativer Art. Entweder ist man voller Freude auf das Neue, weil es dem entspricht, was man möchte. Dann richtet man das Denken, Fühlen und Handeln entsprechend dem Neuen aus.
Oder es geschieht etwas im Leben, dass Wandel und Veränderung erfordert - ohne genau zu wissen, worum es geht oder wie die Veränderung auszusehen hat. Es löst eine Suche nach mehr Orientierung aus. So war es auch bei mir, als ich in einer Lebenskrise steckte, weil mir nicht bewusst war, dass Wandel viel mehr auf der unbewussten Ebene geschieht, als mir damals klar war. Und obwohl ich mein Leben grundlegend verändern wollte, auch mit Hilfe von Aus- und Fortbildungen, handelte ich in meiner Unbewusstheit häufiger genau dagegen.
Ich wurde empfindlicher, 'kleinkarierter' und misstrauischer - und war weit davon entfernt, dem Leben zu vertrauen - also mir auf einer tieferen Bewusstseinsebene zu vertrauen. Genau diese Erfahrungen führten mich dorthin, das herauszufinden.
Wenn man im Ping-Pong-Spiel
der Polarität steckenbleibt -
sucht man auf einer Ebene
nach Lösungen,
wo sie nicht zu finden ist.


