Sich selbst organisierendes Körper-Geist-System.

Ich habe den Verdacht,

dass bestimmte Methoden und Lebens-Konzepte,
oft in die nächst' schwierige Fußangel führen.

Man könnte daraus schließen -
Weisheit beginnt mit der Aufmerksamkeit in den Füßen.


Der holprige Beginn meiner Neuausrichtung.

Ich war damals über 50 Jahre und hatte beruflich weit über 30 Berufsjahre mit sehr unterschiedlichen Aufgaben hinter mir. Immer auf der Suche nach Verbesserungen, was mir sowohl Anerkennung aber auch so manche Kritik einbrachte. Ich wollte mein Leben noch einmal grundlegend verändern und bin angefangen  privat Aus- und Fortbildungen zu besuchen, die die Körperbewusstheit in Veränderungsprozesse mit einbezog. Zu der Zeit hatte ich viele Jahre in unterschiedlichen Rollen vorwiegend mit Themen der Persönlichkeitsentfaltung zu tun, in einem Unternehmen, wo permanent Veränderungen und Umorganisationen anstanden. 'Change' war der Grund, weshalb ich in das Unternehmen ursprünglich eingestellt wurde. Ich konnte immer mehr beobachten, dass rein kognitive Konzepte nicht wirklich Veränderungen ermöglichten, auch bei mir und zu viel Theorie war nie so mein Ding. Es veränderte sich durch meine Neuausrichtung manches sehr positiv in meinem Leben.

 

Lebenspläne über den Haufen geworfen und meine Lebenslernaufgabe.

Und hatte so auch eine berufliche Neuausrichtung und verfolgte die Idee, mir noch eine weitere Ausbildung zu gönnen, um mein Neuausrichtung damit zu unterstützen. Es kam ganz anders. Ich bekam dort Feedbacks mit Doppelbotschaften und Widersprüchlichkeiten und keine wirklichen Erklärungen. Es irritierte mich derart und meine gesamten Pläne, die ich mir vorgenommen hatte, waren in einem Moment über den Haufen geworfen. Erst viel später konnte ich herausfinden, was dort geschehen war. Heute nennt man es wohl - getriggert. Ich wurde mit alten emotionalen Ladungen konfrontiert und hatte damals keinerlei Informationen noch Ahnung, was da mit mir geschehen war. Und machte einen großen Fehler und versuchte diese Feedbacks verstehen zu wollen. Obwohl ich die Kompetenz des Ausbilders nicht bezweifelte, war etwas in mir - das sagte 'dir kann ich nicht mehr vertrauen'. Mir dieses 'Nein' zu erlauben und einzugestehen, sollte zu meiner Lebenslernaufgabe werden und dazu bekam ich noch einige Lektionen. Und erst viele Jahre später erhielt ich eine Antwort, damit 'gesund' umzugehen.

 

Praktische Hinweise einer Weisheitslehre.

Nach so manchen Aufs und Abs bekam ich in dieser Zeit eine Weisheitslehre von Nisargadatta Maharaj in die Hände (Ich bin, Band 3). Botschaften die mich sehr berühr(t)en. Nun bin ich nicht gerade jemand, die sich mit irgendwelchen spirituellen Lehren schmückte, sondern mir war realistisch zu bleiben, immer wichtig. Ich verstand damals bei weitem nicht, was das alles zu bedeuten hatte. Hier diese chaotisch wirkende Welt und dort diese Weisheiten, die auf mich unzweifelhaft die Wahrheit sagten. 

Hier fand entscheidende Informationen, die mir Orientierung gaben, worum es eigentlich bei meiner Suche ging. Denn bis dahin hatte ich rückblickend betrachtet, keinen Schimmer von ganzheitlichem Verständnis. Die Unterscheidung zwischen dem Absoluten, dem Inneren und Äußeren Selbst gab mir ein Grundgerüst während meiner Suche. Bis dahin hatte ich in keiner Aus- und Fortbildung, noch Gesprächen hierüber etwas gehört. Wobei ich nicht ausschließen möchte, dass ich es überhört hatte.

 

Ich kann es nicht anders sagen - ich wurde geführt.

Die Unterscheidung dieser drei Ebenen dient nur zur Erklärung und Sortierung. In Wahrheit gibt es diese Ebenen nicht. Dieses Wissen war bei meiner weiteren Suche im Hintergrund immer präsent. Es unterstützte mich in meiner Selbst-Überprüfung, wenn ich in Berührung kam, mit irgendwelchen Konzepten und Erfahrungen. Denn ich bekam in der folgenden Zeit regelmäßig 'zufällig' von irgendwoher Hinweise, Tipps, Inspirationen, die mich auf meinem Weg begleiteten. Ich kann es nicht anders sagen - ich wurde geführt und brauchte eine ganze Weile, um einigermaßen diese Spielregeln wahrzunehmen und zu verstehen.

 

Positionierung - wie bin ich gemeint?

Irgendwann bekam ich auch zufällig einen Tipp zum Human Design System und ließ mir in einigen Stunden die Grundlagen erklären und begann dann, mich in Selbststudium tiefer damit zu beschäftigen, weil ich merkte, wie stimmig die Informationen zu meinen Erfahrungen und Wahrnehmung waren. Später bin ich umgestiegen auf das Konzept 64keys, das die gleiche Grundlage hat und vertiefend auf 'Die 64 Genschlüssel' mit 'Dem Goldenen Pfad'. Diese Konzepte ermöglichen einfach, das Selbstbild zu überprüfen und die Irritationen, die ich in Feedbacks über Ausbildungen und Gespräche erhielt, konnte ich jetzt für mich etwas graderücken. Das Gute an diesen Konzepten ist, dass sie immer einen gesamten Zusammenhang zeigen. Eine Auswertung hier am Beispiel 64keys zeigt die einzelnen angelegten Aspekte, die entweder in ihrem vollen Potenzial gelebt und gewürdigt werden, oder, aufgrund von negativen Erfahrungen - durch Abwehrmuster unterdrückt werden.

 

Das Geraderücken meines Wertegefüges - ganzheitlich.

Ich war immer eine Freilernerin - und ich konnte jetzt langsam verstehen, wieso es in meinem gesamten Leben so anstrengend war, wenn versucht wurde, mir Konzepte aufzuzwingen. Und erhielt viele Hinweise, um die Balance des gesamten Potenzials in mir mehr zuzulassen. Begrenzende Sichtweisen dürfen und durften erkannt und losgelassen werden. Mir wurde erst viel später klar, dass mein gesamtes Selbst- und Weltverständnis sich auf neue Füße stellen wollte - ganzheitlich und bewusst.

 

Dem Leben vertrauen lernen - das Potenzial ist bei jede/r und jedem angelegt.

Das Potenzial des 'Denkens und Forschens' (Grafik) muss die Dinge des Lebens durchdenken und erforschen. Dieses Potenzial war für mich eine Art Fluch und Segen zugleich. Denn es geht und ging vor allem darum, dass das gesamte Potenzial dabei nicht auf der Strecke blieb und Wahrnehmungs-Vertiefung im Körper dafür der Schlüssel ist. Mit sich und seinen tieferen Bedürfnissen in Kontakt zu sein.

 

Am Anfang ein sehr mühevolles Lernen, entfaltete sich zunehmend mehr so, dass die Informationen irgendwodurch auftauchten, die gerade hilfreich waren.  Genau genommen brauchte ich keine Konzepte. Aber zur Überprüfung waren sie für mich wichtig, damit die 'ewig Selbst-Kritische', dem Leben vertrauen lernt(e). Denn das Potenzial ist angelegt - wie bei jeder und jedem.

 

Ich danke insbesondere Carmen K. Stern sehr, die mich in einer kritischen Phase begleitete und mich ermutigte, meiner inneren Wahrheit weiter zu folgen. Allein das Verständnis, dass das Potenzial und auch die Herausforderungen sozusagen von vor Geburt ab an angelegt sind, empfand ich irgendwie erleichternd. Anteile zu erkennen, zu integrieren, die bisher nicht anerkannt und gewürdigt wurden, ist der Weg.

 

Schuld und das Gefühl getrennt zu sein.

Ich bin aufgewachsen zwischen zwei sich ewig grollender Konfliktparteien und war in der Rolle 'dazwischen'. Und habe mir mein Leben immer irgendwie zurechtgetüftelt. Aus heutiger Sicht wurde ich so gleich mit den Lebensthemen konfrontiert, um mich im bestmöglichen Sinne hier weiterzuentwickeln. Als Kind ist man in der Lage zu erkennen, wie sich beide Parteien destruktiv nährten. Ist aber machtlos in dieser Situation - auch wenn manches probiert wurde, bis ich aufgegeben hatte. Ich wollte nur noch meine Ruhe davon haben. Ich war 'gut' darin, lange zu ignorieren, was das für mich bedeutete und bin in gewissem Sinne lange vor dieser Auseinandersetzung geflohen - auch einer Auseinandersetzung zum Thema 'Schuld'. 

 

Schuld hat aus ganzheitlicher Sicht vor allem damit zu tun - dass man sich getrennt fühlt vom Großen und Ganzen, vom Leben. Im Grunde ging es bei meiner gesamten Suche immer wieder darum.

 

Sandwich-Position - Wunsch nach Kontrolle - Selbst-Verantwortung.

Diese Position zwischen den Menschen, von denen man als Kind abhängig war, hat mich auf meiner Lebensreise immer wieder neu konfrontiert mit dem Thema 'Selbst-Verantwortung'. Sich für alles, was geschieht verantwortlich zu fühlen, rief noch ein weitere Auseinandersetzung auf dem Plan: Der Glaube, alles im Außen kontrollieren zu können.  Ein reiner Überlebensmodus in der Entwicklungsphase und sollte mich dann später immer wieder in Überforderungen und zu einem falschen Selbst-Verständnis führen.

Zum Schluss war ich in einer Situation, dass ich im Großunternehmen ziemlich vollmundig ein Projekt zur Führungskräfteentwicklung angestoßen hatte. Denn worüber in der Projektgruppe diskutiert wurde, hatte aus meiner Sicht und Erfahrung keinerlei Effekt und war viel zu theoretisch. Schwupp,  hatte ich gefühlt alles in der alleinigen Verantwortung. Ich spürte genau, was die mittlere Führungsebene in der Sandwich-Position brauchte, weil ich diese Situation sehr genau selber kannte und hatte mit einem ähnlichen Konzept bereits gute Erfahrungen in einer anderen Organisation gemacht.

 

Auseinandersetzung mit Macht und Schwäche. 'Unbewusstheit schützt nicht vor Konsequenzen!'

Was mir damals fehlte war, die bewusste und klare Wahrnehmung dafür, was in meiner Verantwortung lag und welche Verantwortung ich anderen dabei überlasse. Mein Schwachpunkt. Um stabil mit solchen Situationen umzugehen - also auch ein rechtzeitiges 'Nein' zu sagen und Grenzen zu wahren. Das Maß zu finden. Der Höhepunkt dabei war, ich suchte mir im Außen Hilfe und ließ mich beraten und bekam gefühlt noch mehr aufgeladen, was ich dann auch noch privat bezahlen durfte. 'Unbewusstheit schützt nicht vor Konsequenzen!'

Gefühlt stand ich wieder alleine da - um mich herum Menschen, meist in höheren Positionen und unter starkem Druck, die froh waren, dass da jemand war. Und ich versagte - gegenüber den oberen Entscheidern und der Machtebene, was ich mir lange schwer verzeihen konnte. Und erhielt wohlwollende positive Feedbacks der mittleren Führungsebene, die erkannten, dass sie genau das brauchten. Ungefähr ein Jahr später hatte ich dann das Glück, altersbedingt ein vorzeitige Ruhestandsregelung aus dem Unternehmen anzunehmen und bin angefangen 'meine Themen' zu klären.

 

Lebens-Aufgabe.

Die Auseinandersetzung zu meinem Selbst- und Weltverständnis das Beste und Wichtigste, was mir geschehen konnte, um herauszufinden, was Beziehungen stört und wie sie funktionieren. Es ist ein Nuancenspiel. Ganz zum Schluss meiner Reise fand ich YouTube-Videos von Gopal Norbert Klein zum Thema 'Ehrliches Mitteilen'. Genau das hatte mir zu Beginn meiner Reise in den Aus- und Fortbildungen gefehlt. Danke an Gopal Norbert Klein für seine Arbeit.

Im Grunde genommen hatte ich mein Leben lang Erfahrungen gesammelt, um herauszufinden, was in Beziehungen zu anderen funktioniert und was nicht. Damit einhergehend wurde mein Selbststudium und -Erforschung zum ganzheitlichen Selbst- und Weltverständnis ein wichtiger Begleiter. Dankbar für die vielen hilfreichen Informationen und Botschaften vor allem auch in dem Buch 'Die 64 Genschlüssel'  mit 'Dem Goldenen Pfad'.  

 

Besondere Aus- und Fortbildungen, Supervision, berufsbegleitend und privat

- Supervision - Herzlichen Dank an Carmen K. Stern und and Dr. Susanne Marx

- Selbststudium  und -Erforschung - ganzheitliche Strukturen und Konzepte:
  Enneagramm, auch Sicht Quantenphysik, Die Sedona-Methode, 64keys, Die 64 Genschlüssel,
  Der Goldene Pfad u.a.

- Workshop 'Clown und Improvisation' bei Dr. Petra Klapps, Kolibri-Institut

- Ausbildungen zum körperorientierten Coach -  Klärung von Beziehungen (Drs. Boudewijn Vermeulen)

- Energetische Methoden - EFT -  'Emotional Freedom Techniques' (Dr. Susanne Marx)

- EFT und das Enneagramm (Dr. Susanne Marx)

- Progressive Muskelentspannung nach Dr. Jacobson

- Berufsbegleitend diverse Fortbildungen zum Thema Führung, Change, Teamentwicklung, Zusammenarbeit und
  Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

- LIFO-Lizenztrainerin bei LIFO® Products & Consulting GmbH & Co. KG (LPC)

 

 Über 36 Jahre in abhängiger Beschäftiung in unterschiedlichen Rollen und Positionen

  • Aufgaben und Funktionen im Handel, Dienstleistung, öffentlichen Verwaltung und Bereich Telekommunikation
    bei der Deutschen Telekom AG

     - Trainerin/Coach/Konzeptentwicklung -
       Schwerpunkte: Führungskräfteentwicklung, Team in der Zusammenarbeit, Change, Kommunikation,
       Gelassenheits- und Bewusstseinstraining, Gruppen-Moderation, Kontinuierlicher Verbesserungsprozess,
       Einführung und Umsetzung von Beurteilungs- und Mitarbeitergesprächen

     - Auswahlverfahren Assessmentcenter

     - Führungspositionen in der Personalentwicklung und im Vertrieb, Geschäftsleitungsmitglied    

     - Im Rahmen eines Handelskammerprojektes, Projektleiterin im Unternehmen -
       'Lehrer/innen in der Wirtschaft'.

       Vortrag am 11.09.2001 in der Handelskammer zum Thema: Umstieg von analoger zur digitalen Technik,
      
Auswirkungen und Bedeutung für die Ausbildungsberufe

     - Projektleiterin Großprojekt für ca. 2000 Mitarbeiter/innen -

 Zusammenarbeit und Umgang mit Veränderungen anhand der Coverdale - Methodik und Erfahrungslernen

     - Projektleiterin - PC-Frauen. Netzwerk von und für Frauen, lernende Organisation für mehr Effizienz am PC.

     - Gruppenmoderation zu Themen Change, Verbesserungsprozesse, Verbesserung Zusammenarbeit
     - Projekte bei Organisationsveränderungen begleitet    

     - EFQM-Assessorin, Übergreifendes Organisationsmodell für Unternehmen

     - Auditorin im Qualitäts- und Prozessmanagement nach ISO-Norm
     - Sachbearbeiterin/Schreibkraft/Verwaltungsangestellte

     - Abschluss Diplom-Kauffrau an einer FH über den zweiten Bildungsweg

     - Ausbildung Bürokauffrau